Einstein-Chapter Ulm e.V.


Abschied von unserem Freund Klaus Nolle

Freunde sterben nicht -

Sie stehen mitten in unserem Lebenskreis:

Oft vernehmen wir ihre Stimmen, im Schlaf
 
oder im Wachen;
oft spüren wir den festen Druck ihrer Hand.
Selbst wenn wir ihre Gräber nicht kennen, halten wir sie immer frisch.
Sie sind mit uns,
sie trinken aus unserem Glas, und sie gehen durch unsere Stuben.

Denn die Freunde sterben nicht -

                                                                                                                                                      Carl Zuckmayer

Schon wieder musste das Einstein-Chapter Ulm Abschied von einem Mitglied, unserem ehemaligen Roadcaptain Klaus Nolle, nehmen.
Er hat gekämpft,  aber letztlich konnte er die Krankheit nicht  besiegen.
Viel zu früh, mit nur 53 Jahren, trat er seine letzte Reise an.
Das Einstein-Chapter Ulm konnte ihm nur noch die letzte Ehre erweisen und begleitete seine letzte Reise mit einem Motorradcorso zur letzten Ruhestätte.


                                                                                    

Immer wieder hatte ihm sein Optimismus weiter geholfen:  es gab Besserungen die hoffen ließen, er schien wieder gesund, war lachend und mit guter Laune bei unseren Treffen, er genoss die Ausfahrten mit seiner neuen Electra Glide, die ihm auch Kraft gaben im Kampf gegen den Krebs.  
Als er seinen ursprünglichen Beruf wegen der Krankheit nicht mehr ausüben konnte, ließ er sich umschulen und wagte einen neuen Start in ein zweites Berufsleben.


Klaus war ein langjähriges Mitglied des Chapters und zeichnete sich durch seine Hilfsbereitschaft sowie sein Engagement bei allen Vereinsveranstaltungen aus.
Er stellte sich als Nachfolger von Kaarle als Roadcaptain zur Verfügung:

Präzise Planung und  perfekte Durchführung der gemeinsamen Touren des Einstein-Chapters prägten seine Arbeit. Bei vielen Ausfahrten des Chapters, bei denen oft mehr als fünfzig Harleys geführt werden wollten, verstand er es, mit Umsicht und Organisationstalent den Konvoi reibungslos ans Ziel zu führen. Hierbei war ihm kein Aufwand zu viel: die Ausfahrten wurden oft von ihm und seinen Roadmarshalls vorab abgefahren, um jede Kreuzung, jeden Kreisverkehr und die notwendigen Tankstopps  in den Tourenplan einzuarbeiten. So war es kein Wunder, dass alle Einsteiner/Innen gerne mit ihm ihre Ausfahrten genossen.

Es gibt einen schönen Spruch:

“Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.”

Wir werden immer an dich denken Klaus, du wirst nicht vergessen. Das Einstein-Chapter Ulm weiß, was es an dir hatte!  Wir vermissen dich!

Fare well, Klaus, wo immer du jetzt auch gerade bist! 

Jutta & Franz

 

 

 

 

 

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